Neulich: Gespräch mit einer Freundin über Atemschutzmasken

Atemschutzmasken sind über aller Munde und Nasen. Es ist unumgänglich, dass wir uns über den Sinn und Zweck Gedanken machen. Natürlich sprechen wir hierbei auch mit unseren Freunden und es gibt sehr geteilte Meinungen über die Verwendung von Masken. Man könnte fast sagen, die Masken spalten die Gesellschaft.

Ein Gespräch mit einer Freundin zum Beispiel war sehr aufschlussreich. Sie meinte, sie hätte sich an die Maske schon gewöhnt. Ob sie dabei eine FFP2 Maske oder eine FFP3 Maske handelt, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber sie sagte, sie fühle sich mit der Maske sicherer. Ich war sehr erstaunt, denn wie kann man sich mit der Maske sicherer fühlen? Ja, im öffentlichen Verkehrsbetrieb in der Früh seien sehr viele Fahrgäste, alle wollten zur Arbeit. Es sei ein dichtes Gedränge und die Maske würde ihr helfen, Ängste zu reduzieren. Das war ein interessantes Statement.

Weiters sagte sie, sie würde die Maske sogar während des Sports tragen. Sie ginge jeden Tag in der Mittagspause in ein Fitnesscenter und da würde sie die Maske tragen und mit der Maske Sport betreiben. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Aber du atmest da ja dein eigenes Kohlendioxid ein und deinen ausgeatmeten Atem mit all den Bakterien und Viren, die dein Körper von dir entfernen möchte wendete ich ein. Sie allerdings sah die Aerosole, die sie produzierte und die andere ohne Maske einatmen würden. Umgekehrt würde sie auch nicht die Aerosole der anderen Sporttreibenden im Raum einatmen wollen.

Nun, ich stellte mir das Ausüben von Sport, zum Beispiel auf einem Laufband, mit Maske vor und mir erschien diese Vorstellung absurd. Jedoch muss jeder selbst wissen, wie er/sie nun mit seinen/ihren Ängsten umgeht. Für den einen ist es gesundheitsschädigend, für den anderen ist es eine Strategie, um die eigenen Ängste im Zaum zu halten.

Laut der Statistik von Euromomo im Internet, in der die gesamten Todesfälle eines Landes wöchentlich dargestellt werden, ist ersichtlich, dass es eine erste Welle in Spanien, Belgien, Italien und Großbritannien gegeben hat, die tatsächlich erhöhte Todeszahlen produzierte. Diese Welle ist aber schon lange abgeklungen. Mit Beginn Oktober 2020 sind lediglich in Spanien ein wenig erhöhte Todeszahlen zu verzeichnen, alle anderen Länder bewegen sich derzeit im langjährigen statistischen Durchschnitt.

Bei Kindern unter 14 Jahren war in der Statistik von www.euromomo.eu überhaupt nie eine erhöhte Todesrate über dem langjährigen Durchschnitt zu verzeichnen. Diese Statistik inkludiert fast alle westeuropäischen Länder und ist sehr aussagekräftig. Es kam nie zu einem substantiell relevanten Anstieg an Toten unter Kindern im Jahr 2020.

Die Frage, die sich hier stellt ist also, was genau hier vor geht. Normale Bürger sind komplett verängstigt. Sie fühlen sich mittlerweile mit einer Maske sicherer als ohne Maske. Sie fühlen sich auch verantwortlich für ihre Mitbürger und Lebensgefährten. Diese, vor allem wenn sie älter sind, gehören zur Risikogruppe und dürfen in keinem Fall angesteckt werden. Deshalb verhält man sich so, dass man selbst beim Sporttreiben in einem Fitnesscenter eine Maske aufbehält. Hat man bei einer Grippe jemals dieselben Vorsichtsmaßnahmen ergriffen?

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